Umschreibung eines Führerscheins

Führerscheine aus einem EU-Mitgliedstaat oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommen über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) müssen seit dem 01.07.96 nicht mehr umgetauscht werden.

Inhaber einer Fahrerlaubnis außerhalb der EU/EWR dürfen nur 6 Monate mit der ausländischen Fahrerlaubnis im Inland ein Kraftfahrzeug führen. Die Umschreibung des ausländischen Führerscheins sollte daher rechtzeitig, spätestens innerhalb von 3 Jahren nach erstmaliger Einreise, beantragt werden. Gültige Fahrerlaubnisse aus Staaten der Anlage 11 Fahrerlaubnisverordnung werden prüfungsfrei umgeschrieben. Informationen über die Staaten der Anlage 11 gibt es bei der Führerscheinstelle.

Erforderliche Unterlagen:

  • Führerscheinantrag
  • Personalausweis oder Reisepass + Meldebescheinigung
  • ein Lichtbild (rechteckig, Mindestgröße 36 x 45 mm ohne Kopfbedeckung)
  • Übersetzung des ausländischen Führerscheins (durch amtlich anerkannten Dolmetscher/Automobilclub)
  • Sehtestbescheinigung
  • Bescheinigung über die Teilnahme am Kurs "Erste Hilfe"
  • Gültigkeitserklärung und Einverständniserklärung (erhältlich beim Landratsamt)
loading
loading